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Orloj - die Uhr des Rathauses


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Orloj ist eine weltberühmte Sehenswürdigkeit des Rathausturmes. Das Rathaus hat seine erste Turmuhr im 15. Jahrhundert erhalten, dann wurde das Uhrwerk von Uhrmeister Hanus 1490 umgestaltet, welche der Legende nach so schön wurde, dass die Ratsherren ihn blind machen ließen, damit er für keinen anderen ein solches Meisterwerk anfertigen kann. Der im Laufe der Zeit mehrmals reparierte Mechanismus wurde zwischen 1552 und 1572 von Jan Taborsky verbessert.

Die Uhr besteht aus drei selbständigen Teilen, die nebeneinander sind: Puppenspiel, Sphärenkreis und Kalender. Oben befindet sich das Puppenspiel, auch noch heute ein Anblicks-Highlight. Es lockt Zuschauermengen an, in jeder Stunde öffnen sich auf das Geläut die zwei Fenster des Puppenspiels und die zwölf Apostel erscheinen. Der Umzug wird von dem Tod symbolisierenden, rechts stehenden Skelett gestartet. In der einen Hand zieht es das Seil der kleinen Glocke, die Sanduhr in seiner anderen Hand dreht es aber. Da öffnen sich die zwei Fenster und die Apostelfiguren erscheinen mit der Führung von St. Peter. Da fängt der Rabe an zu krächzen und die genaue Uhrzeit wird geläutet. Während des Puppenspiels kann man den Kopf schüttelnden Türken zum Andenken der Türkenherrschaft, die sich im Spiegel anstarrende Eitelkeit, sowie den mittelalterlichen Klischees entsprechend die als Geld wechselnde dargestellte Habgier erkennen.

Während des Puppenspiels gibt es zwei große Zifferblätter. Der obige Teil ist die Sphärentafel, die die Bewegung von Sonne und Mond, sowie das Vergehen der Zeit zeigt. Das Zifferblatt spiegelt die mittelalterliche Auffassung wieder, nach der die Erde die Mitte des Universums ist. Die auf die Uhren zeigende, die Sonne haltende Hand zeigt drei verschiedene Zeiten. Die mittelalterlichen arabischen Zahlen des äußeren Ringes zeigen die alte tschechische Uhrzeit, die von dem Sonnenuntergang an gerechnet wurde. Der Ring der römischen Zahlen zeigt die bekannte Zeit, der auf zwei geteilte, blaue Streifen gibt die Zahl der Sonnenstunden an. Um sie herum sind die - zodiakalen - Zeichen des Tierkreises zu sehen.

Das untere Zifferblatt ist der jüngste Teil von Orloj. Das ist der Kalender, der die Monate und die Tage zählt. Die Verzierung wurde von dem Maler Josef Mánes angefertigt. Die zwölf inneren Medaillons stellen die Sternzeichen des Tierkreises dar, jedes zeigt einen Monat, während auf dem äußeren Medaillon solche Szenen aus dem Leben des Volkes zu sehen sind, die für die einzelnen Monate charakteristisch sind. Die zwölf Sternzeichen hatten in Prag um 1500 große Bedeutung.

Auf beiden Seiten des Kalenders stehen Engel mit Schwert, Zepter, Schild, außerdem drei Bürgerstatuen, als Zeichen der gerechten Stadtverwaltung.



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