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Altstädter Platz


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Das Herz der Stadt ist die Altstadt, eigentlich deren zentraler Platz. Auf dem Gebiet der Altstadt waren Anfang des 10. Jahrhunderts noch kleine, zerstreute Siedlungen, zu ihrer Entwicklung zur Stadt haben die drei Hauptwege beigetragen, die von den Furten der Moldau ausgingen. Ende des 11. Jahrhunderts entwickelten sich viele Siedlungen an diesen Hauptwegen, bzw. bayrische Kaufleute, deren Markt auf dem heutigen Altstädter Platz war, ließen sich hier nieder. Um den Platz herum wurden bald Häuser und Kirchen errichtet, dann entstand das wirre, kurvige Straßennetz in der Innenstadt, von denen es einige auch noch heute gibt.

Der Altstädter Platz ist viereckig und 9000 m² groß. Acht Straßen zweigen sich unmittelbar von hier ab, indirekt noch viel mehr. Seine Form und Größe hat 1230 König Wenzel I. festgesetzt, nachdem die zerstreuten Siedlungen zur Gemeinde vereinigt worden waren. Zu der Zeit wurde auch die Stadtmauer errichtet, entlang der es einen Graben an dem heutigen Ring gab. Das Viertel erhielt im 13. Jh. Stadtrechte und im 15. Jh. hatte es seine Blütezeit.

Auf dem Platz gab es zahlreiche historische Ereignisse. Sein traurigster Tag war der 21. Juni 1621, als die an dem Aufstand gegen Ferdinand II. teilgenommenen 27 Aristokraten und Bürger geköpft wurden. Als Andenken sind bei der Mauer des Rathauses zum Denkmal von Ján Hus auf dem Gehsteig 27 Kreuze zu sehen.

Der Platz wird von gotischen Häusern, Palais mit Fassaden im Renaissance - und Barockstil umgeben. Die wichtigsten Gebäude und Sehenswürdigkeiten sind das Altstädter Rathaus, die St. Nikolaus Kirche, die St. Maria Kirche vor Tyn, das Glockenhaus, der Kinsky Palast und das Ján Hus Denkmal.

Das Denkmal von Ján Hus: das Denkmal steht im Mittelpunkt des nördlichen Teiles des Platzes. Es ist groß und ein Werk des Jugendstils und von Valdislav Saloun. Der Nationalheld und tschechischer Reformer wurde der Ketzerei beschuldigt und auf den Scheiterhaufen gebracht, zum 500. Jubiläum seines Todestages wurde das Werk enthüllt.

Das Glockenhaus: wurde zwischen 1330-1340 errichtet, und ist ein herrlicher, winziger, gotischer Palast mit zeitgemäßen Fresken. Das Haus wird auch heute noch als das wertungsvollste mittelalterliche Gebäude von Prag angesehen.

St. Nikolaus Kirche: wurde zwischen 1732-1735 im Barockstil gebaut. Sie wurde von Kilian Ignaz Dientzenhofer entworfen, die Statuen sind Arbeiten von Antonin Braun. Die Kuppelfresken stellen das Leben von St. Nikolaus und St. Benedikt vor, die Zierde des Mittelschiffes ist ein kronenförmiger Leuchter. Im Sommer werden hier viele Konzerte veranstaltet.

St. Maria Kirche: die Spitzen der alten Kirche kann man von weitem sehen. Zum Befehl des hussitischen, tschechischen Königs, Georg Podjebrad, wurde auf ihre Fassade das Abzeichen der Kalixtiner, ein goldener Kelch gefestigt, der später eingeschmolzen und daraus eine Statue von St. Maria gegossen wurde. Die Statue bekam den Platz des Kelches. Beim nördlichen Tor ist man Zeuge des Leidens von Christi, während im Inneren die Kanzel und der Steinbaldachin nennenswert sind.



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